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Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Antrag, wenn eine Frist unverschuldet versäumt wurde — für Deutschland, kostenlos als Vorschau testen.

In vielen Verfahren muss der Antrag innerhalb von 2 Wochen ab diesem Datum gestellt werden, in manchen gilt eine abweichende Frist. Im Zweifel den Antrag sofort stellen.

Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Rechtsgrundlage und Frist in Deutschland

Das berücksichtigt die KI, wenn sie „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ für Deutschland schreibt:

  • § 32 VwVfG bzw. § 60 VwGO: Wiedereinsetzung ist möglich, wenn eine Frist ohne Verschulden versäumt wurde
  • Frist: Der Antrag ist in der Regel binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen (§ 32 Abs. 2 VwVfG, § 60 Abs. 2 VwGO). Abweichend gilt bei versäumtem Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eine Woche (§ 52 Abs. 1 OWiG mit § 45 Abs. 1 StPO), bei versäumtem Einspruch nach der Abgabenordnung (z.B. gegen einen Steuerbescheid des Finanzamts) ein Monat (§ 110 Abs. 2 AO) und bei versäumter Widerspruchsfrist nach dem Sozialgerichtsgesetz ebenfalls ein Monat (§ 84 Abs. 2 Satz 3 mit § 67 Abs. 2 SGG).
  • Bei versäumter Frist zur Begründung von Berufung, Berufungszulassungsantrag, Revision, Nichtzulassungsbeschwerde oder Beschwerde im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beträgt die Antragsfrist einen Monat (§ 60 Abs. 2 VwGO)
  • Innerhalb der Antragsfrist ist die versäumte Handlung (z.B. der Widerspruch oder Einspruch) nachzuholen
  • Das fehlende Verschulden muss glaubhaft gemacht werden (z.B. durch ärztliches Attest)

Im Einzelfall zählen die Angaben deiner Behörde — bei einem Bescheid vor allem dessen Rechtsmittelbelehrung. Amtsexperte ersetzt keine Rechtsberatung.

Du brauchst das Schreiben für Österreich? Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand für Österreich

„Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ in Deutschland: So gehst du vor

Wer zuständig ist

Entscheiden muss die Stelle, die über die versäumte Handlung zu befinden hat (§ 32 Abs. 4 VwVfG; beim Widerspruch § 70 Abs. 2 in Verbindung mit § 60 Abs. 4 VwGO). Bei einem versäumten Widerspruch schickst du Antrag und Widerspruch an die Behörde, die den Bescheid erlassen hat (§ 70 Abs. 1 VwGO); bei Steuerbescheiden des Finanzamts gilt § 110 AO, dort beträgt die Antragsfrist einen Monat.

Das muss im Schreiben stehen

  • Bezeichne den Bescheid mit Datum und Aktenzeichen und die Frist, die du versäumt hast.
  • Beantrage ausdrücklich die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.
  • Schildere konkret, was dich gehindert hat und in welchem Zeitraum.
  • Erkläre, warum dich an der Versäumnis kein Verschulden trifft.
  • Nenne das Datum, an dem das Hindernis weggefallen ist, damit die Behörde die Rechtzeitigkeit prüfen kann.
  • Führe die Belege an, mit denen du die Gründe glaubhaft machst; fehlende Nachweise darfst du im Verfahren über den Antrag nachreichen.

Diese Nachweise erwartet die Behörde

  • Ärztliches Attest oder Krankenhausbescheinigung, aus der Art und Dauer der Verhinderung hervorgehen.
  • Briefumschlag des Bescheids und andere Belege zum Zugangsdatum.
  • Belege über eine Abwesenheit, etwa Reisebuchung oder Bestätigung des Arbeitgebers über eine Dienstreise.
  • Einlieferungsbeleg der Post, wenn du dich auf eine verzögerte Zustellung deines Schreibens berufst.
  • Schriftliche Erklärungen von Personen, die das Hindernis bestätigen können.

Die häufigsten Fehler

  • Beim Bußgeldbescheid mit zwei Wochen rechnen: Nach § 52 Abs. 1 OWiG gilt dort § 45 StPO, der Antrag muss binnen einer Woche nach Wegfall des Hindernisses gestellt sein, sonst ist er verspätet.
  • Nur pauschal schreiben, du seist krank gewesen: Ohne konkrete Angaben und Belege kann die Behörde fehlendes Verschulden nicht feststellen und lehnt den Antrag ab.
  • Sich darauf berufen, dass dein Bevollmächtigter die Frist aus Nachlässigkeit versäumt hat: Dessen Verschulden wird dir im Verwaltungsverfahren nach § 32 Abs. 1 Satz 2 VwVfG zugerechnet, im Steuerverfahren nach § 110 Abs. 1 AO, der Antrag scheitert dann.

Was danach passiert

Gewährt die Behörde die Wiedereinsetzung, wird über deinen nachgeholten Widerspruch in der Sache entschieden. Eine Bearbeitungsfrist nennen weder § 32 VwVfG noch § 70 VwGO; bleibt die Behörde ohne zureichenden Grund untätig, ist eine Untätigkeitsklage frühestens drei Monate nach Einlegung des Widerspruchs zulässig (§ 75 VwGO). Lehnt sie die Wiedereinsetzung ab, bleibt es bei der Fristversäumnis; welcher Rechtsbehelf dann offensteht, nennt die Rechtsbehelfsbelehrung. Verwirft die Bußgeldbehörde deinen Antrag, kannst du binnen zwei Wochen nach Zustellung gerichtliche Entscheidung beantragen (§ 52 Abs. 2 OWiG).

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Was brauchst du für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“?

Halte diese Angaben bereit — das Formular führt dich Schritt für Schritt durch:

  • Dein Name
  • Deine Adresse
  • Name der Behörde
  • Adresse der Behörde
  • Welche Frist wurde versäumt?
  • Datum, an dem das Hindernis wegfiel
  • Warum konnte die Frist nicht eingehalten werden?

Gratis-Vorlage, Amtsexperte oder Anwalt?

Eine Vorlage aus dem Internet hat leere Klammern zum Selbst-Ausfüllen. Amtsexperte schreibt „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ mit deiner Begründung und der Rechtsgrundlage für Deutschland.

KriteriumGratis-VorlageAmtsexperteAnwalt
PreisKostenlos9,90 € einmalig inkl. USt150–400 € +
Auf deinen Fall zugeschnittenNein — Textbaustein zum AusfüllenJa — die KI formuliert jeden Satz neuJa
Rechtsgrundlage für DeutschlandOft veraltet oder zu allgemeinPassend zu Land und BehördeJa
Fertig in—unter 1 MinuteTage bis Wochen
Termin nötigNeinNeinMeistens ja

Häufige Fragen zu „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“

Welche Frist gilt für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ in Deutschland?

Der Antrag ist in der Regel binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen (§ 32 Abs. 2 VwVfG, § 60 Abs. 2 VwGO). Abweichend gilt bei versäumtem Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eine Woche (§ 52 Abs. 1 OWiG mit § 45 Abs. 1 StPO), bei versäumtem Einspruch nach der Abgabenordnung (z.B. gegen einen Steuerbescheid des Finanzamts) ein Monat (§ 110 Abs. 2 AO) und bei versäumter Widerspruchsfrist nach dem Sozialgerichtsgesetz ebenfalls ein Monat (§ 84 Abs. 2 Satz 3 mit § 67 Abs. 2 SGG).

Gibt es „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ auch für Österreich?

Ja. Im Formular kannst du Österreich wählen — die KI verwendet dann die dortigen Rechtsgrundlagen, Fristen und Behördenbezeichnungen. Die Seite für Österreich findest du auf amtsexperte.at.

Was kostet „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ bei Amtsexperte?

Die Vorschau mit Wasserzeichen ist kostenlos. Das fertige Dokument ohne Wasserzeichen kostet einmalig 9,90 € — kein Abo.

Ist „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ nur eine Vorlage zum Ausfüllen?

Nein. Anders als eine Gratis-Vorlage schreibt die KI „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ individuell für deinen Fall neu — mit deiner konkreten Begründung statt Textbausteinen und der passenden Rechtsgrundlage für Deutschland.

Wie lange dauert die Erstellung von „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“?

In der Regel weniger als eine Minute, nachdem du das Formular ausgefüllt hast.

Brauche ich für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ einen Anwalt?

Für die meisten Standardfälle nicht. Bei besonders komplexen oder strittigen Sachverhalten empfehlen wir zusätzlich eine anwaltliche Prüfung.